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Erika Herbst: Die Lösung des Krebsproblems
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Govallos VG 1000

Der russische Immunologe Dr. Valentine I. Govallo fand heraus, dass Krebs eine einzigartige Charakteristik hat, die es ihm ermöglicht, Angriffe des menschlichen Immunsystems zu umgehen bzw. zu verhindern. Er entdeckte, dass dieser bestimmte Faktor in der Plazenta, der den Fötus umgibt, vorhanden ist und entwickelte aus dem Blut der Plazenta (das er sofort nach der Geburt eines Menschen entnahm) einen Impfstoff. Er stärkt damit das Immunsystem des Körpers, damit dieser den Krebs und dessen Schutzmechanismen überwältigen kann.

Krebsimmunologen sind schon immer davon ausgegangen, wenn das Immunsystem auf gezielte Weise stimuliert werden kann, diese Stimulierung den Krebs stoppen oder möglicherweise sogar umkehren könnte.

Nach Dr. Govallos Ansicht liegt der Grund darin, dass Krebs eine einzigartige immunologische Charakteristik hat. Aus diesem Grund gelingt es dem Krebs in den meisten Fällen, die Angriffe des menschlichen Immunsystems zu überstehen. Dr. Govallo, der mehr als 250! wissenschaftliche Abhandlungen publizierte und über 20 Bücher schrieb, war der Direktor des Laboratoriums für klinische Immunologie des medizinischen Institutes von Moskau. Er entdeckte im Lauf der Jahre, dass viele Frauen nach Fehlgeburten ein Problem im allgemeinen Abbau des fötalen-plazentalen Immunsystems hatten - verursacht durch Umweltschadstoffe. Dr. Govallos Therapie basiert auf seinem Verständnis, wie der Fötus mit seiner Mutter kommuniziert (auf immunologischer Ebene).

Auch wenn Babys vollständig von ihren Müttern abhängig sind, so hat auch der Fötus ein primitives Immunsystem mit Merkmalen, die ganz leicht von dem der Mutter abweichen. Das Immunsystem des Fötus und das der Mutter stehen praktisch in einem Wettkampf miteinander. Es klingt fast unglaublich, aber das Immunsystem der Mutter könnte den Fötus als ein Fremdprotein betrachten und ihn eliminieren. Unter normalen Um-ständen wird der Fötus jedoch nicht abgestoßen, da sein Plazenta-Immunsystem in der Lage ist, das lokale Immunsystem der Mutter zu blockieren oder zu umgehen.

Eine Fehlgeburt entsteht deshalb, weil das Immunsystem der Mutter im Fötus die Antigene des Vaters erkennt. Da ihr Immunsystem davon ausgeht, dass es sich um einen Eindringling handelt, wird der Fötus abgestoßen. Umweltvergiftungen, die in Russland besonders hoch sind, verstärken dieses Problem noch mehr, da das Immunsystem der Mutter verstärkt mit fremden Proteinen und Materialien belastet ist und auf diese Weise der Fötus noch größeren Gefahren ausgesetzt ist. Diese Erkenntnis war für Dr. Govallo ein wichtiger Teil der Lösung des Krebsproblems. Ihm wurde klar, dass genauso wie die Plazenta "Abwehrfaktoren" herstellt, um zu verhindern, dass das Baby von der Mutter als Fremdkörper abgelehnt wird, genauso könnte auch ein Tumor diese Fähigkeit haben, das Immunsystem zu überlisten, indem er eine Art "immunologischen Schutzmechanismus" verwendet. Um ein Abstoßen durch das Immunsystem des Trägers zu verhindern, wendet der Tumor also die gleiche Technik an wie der Fötus.

Wissenschaftler wissen heute, dass Tumore "Abwehrfaktoren" produzieren und dass es sich bei einigen dieser Faktoren um Proteine handelt, die vom Tumor sozusagen abgelegt werden, nachdem er mit dem Immunsystem des "Gastgebers" in Verbindung kommt. Zum Beispiel kann eine Form des Tumorproteins die Aktivitäten der Natürlichen-Killerzellen (NKZ) abschalten. Bei der Absonderung dieser Abwehrfaktoren handelt es sich um einen Mechanismus, bei dem Tumorzellen sich einen Vorteil gegenüber den Anti-Tumorreaktionen des "Gastgebers" verschaffen. Dadurch sind die Tumorzellen in der Lage, die Gegenangriffe des Immunsystems abzuwehren.

Der Krebs hat somit einen Weg gefunden, das Immunsystem des "Gastgebers" abzuschalten, sozusagen wie ein Einbrecher die Alarmanlage des Hauses ausschaltet. Das könnte der Grund für die biologische Überlebensfähigkeit des Tumors sein. Wenn es gelingt, das immunologische Schutzschild des Krebses zu durch-brechen, dann sollte der Körper auch in der Lage sein, das Wachstum des Tumors zu neutralisieren oder ihn sogar zu zerstören.

Die gesunde menschliche Plazenta enthält Faktoren, die in der Lage sind, das Abwehrsystem bösartiger Zellen zu unterdrücken. Der von Dr. Govallo aus der Plazenta hergestellte Impfstoff ermöglicht es sozusagen, den Tumor zu entdecken. Govallos Impfstoff wird sofort nach der Geburt eines Menschen aus dem Plazentagewebe hergestellt. Es werden die aktivsten Teile des Plazentaextrakts verwendet, um den schützenden Abwehrfaktor (der vom Primärtumor produziert wird) zu neutralisieren. Aus diesem Grund nennt man seine Behandlung auch IPT (Immuno-Plazental-Therapie). Richtig bekannt wurde der Impfstoff jedoch als VG 1000.

Dr. Govallo weist jeden Patienten und behandelnden Arzt darauf hin, dass wenn der Tumor zu schnell zerstört wird, große Mengen an Giftstoffen im Körper freigesetzt werden, die dann wiederum in der Lage sind, den Patienten zu töten. Dies wird auch als Tumor-Lysis-Syndrom bezeichnet. Die abgetöteten Tumorzellen werden im Blut und in die Lymphbahnen aufgenommen und müssen vom Körper eliminiert werden. Dies kann jedoch die Entgiftungskapazität des Körpers überlasten. Aus diesem Grund muss der Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, um seine Entgiftungskapazitäten zu verbessern. In einer Studie mit fortgeschrittenem Krebs hatte VG 1000 nach 5 Jahren eine Überlebensrate von 77%, im Vergleich zu einer 6%igen Überlebensrate auf Basis anderer immunotherapeutischer Vorgehensweisen. Die Lebensqualität verbesserte sich bei allen Patienten, die VG 1000 einnahmen.

Ärzte der Duke Universität in den USA beobachteten eine 50% ige Überlebensrate über eine Periode von 7-32 Monaten, nachdem 25 Leukämiepatienten (hauptsächlich Kinder) eine Plazenta-Blutinfusion erhielten. Auch wenn alle 25 Patienten Knochenmark benötigten, um Stammzellen zu ersetzen, so ergab sich durch die Verwendung des Plazentablutes eine bessere Überlebensrate im Vergleich zu einer Standard-Knochenmark-Transplantation. Durch VG 1000 passten Empfänger und Spender besser zueinander (New England Journal of Medicine - Juli 1996).

Persönliche Meinung (L.Hirneise): Mitarbeiter von People against Cancer waren mehrmals mit amerikanischen Patienten in Moskau bei Dr. Govallo um VG 1000 zu erhalten. Ich selbst kenne den großartigen Fall eines Mannes, der schon einen Termin zur Operation eines Blasenkrebses hatte und 8 Tage davor eine VG 1000 Spritze erhielt. Am Tage der Operation war kein Tumor festzustellen.

Ohne Zweifel sprechen harte Fakten für Govallos Therapie und VG 1000 stellt vor allem nach einer Operation eine Option dar. Die ursprüngliche Therapie von Dr. Govallo bestand nur aus 2-3 Injektionen. Der heutige Hersteller empfiehlt VG 1000 über eine längere Zeit zu injizieren und außerdem wurde das Herstellungsverfahren verändert. Inwieweit dies Auswirkungen auf die Effektivität hat, kann ich nicht bewerten.

Weitere Links:
  • VG 1000 wieder erhältlich
  • Dr. Govallo (auf russisch)


  • Quelle: Lothar Hirneise: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe
    Copyright© by Sensei-Verlag, mit freundlicher Genehmigung



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