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Buchbesprechung "BLUTATLAS"

von Tamara Lebedewa

Atlas der Blutzellen und Parasiten des menschlichen Körpers

In ihrem "Blutatlas" liefert Tamara Lebedewa Belege für die von ihr aufgestellten Entstehungstheorien verschiedener als unheilbar geltender Krankheiten. Dabei richtet sie die Aufmerksamkeit hier ausschließlich auf die Zellen unseres Blutes. Der Schwerpunkt liegt auf den vielen photographischen Aufnahmen und den dazugehörigen Erläuterungen.

Sicherlich gibt es schon viele Blutatlanten, doch werden hier die Blutkörperchen und die nicht differenzierten Zellen aus der sensationellen, alternativen und ganzheitlichen Sicht T. Lebedewas erläutert. Zunächst wird die gängige Vorstellung über die Zellen des menschlichen Blutes geschildert, nämlich:

  • die Erythrozyten;
  • die Leukozyten (einschl. der Lymphozyten und Monozyten);
  • die Thrombozyten.

Es wird ein "Blutbild" beschrieben wie es in der Regel erstellt wird, d.h. "die Bestimmung der Zahl der Erythrozyten und Leukozyten sowie die Ermittlung der Hämoglobinwerte, und in besonderen Fällen die Ermittlung der Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, der Anzahl der Thrombozyten und des Hämatokrits". Außerdem erläutert die Autorin die Pathologien dieser Zellen bezüglich ihrer Form, Größe und Farbe. Neben diesen für jedermann bekannten Blutkörperchen fand T. Lebedewa im Blut Zellen, die aus dem Knochenmark stammen und nur unter bestimmten Umständen ins Blut gelangen:

  • die Myelozyten,
  • Promyelozyten,
  • Metamyelozyten,
  • Megakaryozyten und
  • Plasmazellen.

Sie charakterisiert diese Zellen ebenfalls ausführlich, deren Größe, bei der Romanowski-Giemsa-Färbung angenommene Farbe, Morphologie und Krankheiten, bei denen diese Zellen vermehrt anzutreffen sind. Als Überleitung zur Schilderung der alternativen Blutzellentheorie wird zunächst eine Vorstellung der Geißeltierchen Trichomonaden gegeben, die sich als Parasiten im menschlichen Organismus aufhalten und die Krankheit Trichomoniasis verursachen.

Ferner ist eine interessante Aufstellung gegeben, wie sich "das menschliche Blut im Laufe der Zeit verändert" (gemeint ist ein Zeitabschnitt von 100 Jahren) - und eine Erklärung dieser Tat-sachen aus Sicht der Autorin. Dabei wird mit statistischen Angaben belegt, dass sich die Blut-werte der Menschen seit Beginn des vorigen Jahrhunderts kontinuierlich verschlechtert haben - zumindest was die gemessenen und dokumentierten Werte bezüglich der Leukozyten, Erythrozyten, Lymphozyten und Thrombozyten betrifft. Wie kommt es dazu? Die Gründe, die T. Lebedewa bringt, erscheinen logisch und nachvollziehbar. Während die Epidemien wie Cholera, Pest und Pocken bekämpft worden sind, wurden die Parasiten und unsere Körperabwehr außer Acht gelassen. Zusätzlich zum geschwächten Immunsystem, das sich von nun an "entspannen" konnte, haben die Parasiten einen weiteren Alliierten bekommen, nämlich den Menschen selbst, dessen Lebensweise sich in den letzten 100 Jahren stark verändert hat.

Den theoretischen Darstellungen folgt der Hauptbestandteil des Buches - die Photoaufnahmen, anhand derer die obigen Ausführungen belegt werden. Hier gibt die Autorin unter jeder Aufnahme zunächst eine in der Hämatologie übliche Erläuterung, der sie dann ihre eigene, alternative Theorie gegenüberstellt.




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