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Tipps und Tricks für die Kombucha-Zubereitung

Fragen und Antworten Tipps, Tricks und Hilfen für die Kombucha-Zubereitung

Es ist unser Bestreben, daß Sie an Ihrem Kombucha-Teepilz „Kombu-Vit“ lange Zeit Freude haben und er Ihnen ein Begleiter sein möge auf dem Weg zu einer gesunden Lebensführung.

Hin und wieder tauchen bei der Kombucha-Zubereitung Fragen auf, manchmal gibt es sogar kleinere oder größere Probleme. Wir haben hier die häufigsten Fragen und natürlich auch die dazugehörigen Antworten in einer Kurzübersicht zusammengestellt.

Welche Hygiene-Regeln sind bei der Kombucha-Zubereitung einzuhalten?

Das Arbeiten mit Mikroorganismen (der Teepilz besteht hauptsächlich aus Essigsäure-Bakterien und verschiedenen Hefen) erfordert sehr viel Sorgfalt und Sauberkeit. Durch die Säuren im Pilz ist zwar ein gewisser Schutz vor Fremdkeimen gegeben, trotzdem sollten Sie als Mindestmaß folgende Regeln beachten:
  • Bevor Sie mit dem Pilz arbeiten, die Hände gründlich mit Seife waschen.
  • Das Gefäß (möglichst Glas) sehr heiß bis kochend ausspülen.
  • Verwenden Sie Gläser, Töpfe, Schalen usw. ausschließlich für die Kombucha-Zubereitung und halten Sie sie sauber.
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Bei meinem Kombucha-Pilz hat sich auf der Oberfläche Schimmel gebildet. Wie kann das passieren und was kann ich dagegen tun?

Schimmelbildung bei der Kombucha-Zubereitung kann viele Ursachen haben. Prüfen Sie bitte der Reihe nach, ob evt. einer dieser Gründe in Frage kommen könnte.
1) Der Kombucha-Ansatz wurde zuwenig angesäuert.
    Dies kann passieren, wenn der vorherige Ansatz zu süß geschmeckt hat. Vielleicht haben Sie auch zuviel Teeaufguß verwendet. Oder Sie haben vergessen, Startflüssigkeit zuzusetzen.
    Abhilfe: 2-3 Eßlöffel Weinessig zugeben.


2) Der Kombucha-Ansatz steht zu kühl, die Gärung kommt nicht so recht in Gang.
    Abhilfe:
    Bei mindestens 21 °C aufstellen, eher noch etwas wärmer.
3) Schimmelpilzsporen im Tee.
    Abhilfe: Nur Qualitätstees verwenden. Keine „Billig-Tees“ aus dem Supermarkt.
4) Tuch zu grobmaschig, so daß Staubpartikel an die Pilzoberfläche gelangen können.
    Abhilfe: Feineres Tuch verwenden. (Einwegtaschentücher)
5) Pilz ist verbraucht.
Sie arbeiten mit Pilzen, die Sie schon mehrfach angesetzt haben. Die Pilze sind nach 3-4 maligem Ansetzen unbrauchbar.
    Abhilfe: Nur die obersten, frischen Pilzschichten verwenden. Sie sollten mindesten 0,5 cm dick sein und undurchsichtig.
6) Zucker vergessen.
    Abhilfe: Neuansatz wie unten.
7) Tee war noch zu warm
(Temperaturen über 35 °C verträgt der Pilz nicht)
    Abhilfe: 07023/741330 wählen und einen neuen Pilz bestellen.
Wenn Sie Schimmelbildung auf dem Kombucha-Pilz rechtzeitig bemerken, können Sie versuchen, mit Essig die gesamte Pilzoberfläche abzureiben, bis aller Schimmel beseitigt ist. Das Gärgefäß, sofern aus Glas, stellen Sie zum sterilisieren 20 Minuten in den 200 °C heißen Backofen. Anschließend probieren Sie einen Neuansatz wie folgt:
    Nehmen Sie bitte von allem nur ein drittel, damit sich der Kombucha-Pilz regenerieren kann. Statt der Startflüssigkeit verwenden Sie bitte 2-3 Eßlöffel Weinessig oder kaufen Sie sich eine Flasche Kombucha.

    Lassen Sie den Kombucha-Ansatz ca. 2 Wochen ruhig stehen, damit Sie wieder einen kräftigen Kombucha-Pilz bekommen. Sollte sich erneut Schimmel gebildet haben , vernichten Sie bitte den kompletten Ansatz. Der Pilz ist unbrauchbar geworden. Hat sich der Kombucha-Pilz regeneriert, können Sie wie gewohnt Ihren Kombucha damit ansetzen.
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Mein Kombucha-Ansatz funktioniert nicht. Habe ich etwas falsch gemacht?

Kann ähnliche Ursachen haben wie Punkt "Schimmelbildung". Bitte prüfen Sie:
  • Stimmt die Temperatur? (mindestens 21 °C)
  • Startflüssigkeit zugegeben?
  • Genügend Zucker zugegeben?
  • Pilz evt. verbraucht?
  • Stimmt die Flüssigkeitsmenge? ( pro 100 g Pilzmasse ca. 1 Liter)
    Abhilfe: Neuer Versuch mit kleiner Menge, warm stellen.

Tipp: Nehmen Sie als Startflüssigkeit immer den Rest beim Abgießen aus dem Glas. Etwas Bodensatz (Hefe) fördert gerade anfangs den Gärvorgang. Achten Sie gerade anfangs auf eine etwas höhere Temperatur.

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Mein Kombucha-Ansatz dauert zu lange. Er schmeckt nach 1 Woche noch sehr süß.

    Mögliche Ursachen: Abhilfe:
    Steht zu kühl wärmer stellen
    Zu wenig Startfüssigkeit     zusetzen
    Zu viel Teeaufguß länger gären lassen
    Pilz fast verbraucht länger gären lassen
    Pilz entartet neuen Pilz bestellen

1 Woche ist nur ein Richtwert bei der Kombucha-Zubereitung. Je nach Temperatur, Pilzmenge, und Startflüssigkeit kann sich der Gärvorgang verzögern. Das fertige Getränk sollte süß-sauer schmecken, etwa so wie Cidre. Ausprobieren ist in diesem Fall sehr wichtig!

Tipp: Besonders in der Übergangszeit kann es wegen unzureichender Temperatur zu Problemen kommen. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihren Kombucha bei etwa 23 °C aufzustellen, hilft nur eines: Unsere Wärmeplatte. Damit schlagen Sie niedrigen Temperaturen ein Schnippchen. Ihr Kombucha-Ansatz gelingt sogar im Winter in ungeheizten Räumen.

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Mein Kombucha schmeckt zu sauer.

    Mögliche Ursachen: Abhilfe:
    Steht zu warm kühler stellen (21-23 °C)
    Zuckermenge zu gering nachfüllen
    Zuviel saure Startflüssigkeit     mit Tee auffüllen
    Pilz entartet zum Essigpilz neuen Pilz bestellen
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Wir fahren in Urlaub. Wohin mit dem Pilz?

Bei kurzer Abwesenheit (< 4 Wochen) können Sie den Pilz bedenkenlos angesetzt lassen, wenn sich genügend Flüssigkeit im Gefäß befindet. Hinterher erfreuen Sie sich an einem kräftig gewachsenen, frischen Kombucha-Pilz. Bitte dann gleich neu ansetzen.

Tipp: Das extrem saure Getränk können Sie wunderbar als wertvollen Salatessig verwenden!

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Ich möchte längere Zeit keinen Kombucha ansetzen. Kann ich den Pilz trotzdem aufheben?

Ja, auf jeden Fall. Den Pilz samt Flüssigkeit in ein fest verschließbares Gefäß geben und im Kühlschrank bei 6-8 °C aufbewahren. Mehrere Monate haltbar! Aber bitte nicht ins Tiefkühlfach!

Tipp: Zwecks Akklimatisierung nehmen Sie den Pilz bitte 1-2 Tage vor dem geplanten Ansatztermin aus dem Kühlschrank.

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Welches Gefäß kann ich am besten für die Kombucha-Zubereitung benutzen?

Im Prinzip jedes Glasgefäß von 1-5 Liter mit relativ großer Öffnung.

Wenn Sie regelmäßig Kombucha ansetzen, sollten Sie mindestens ein 5-Liter Gefäß benutzen. Zum Probieren reicht auch ein kleineres Glas.

Warum Glas? Im Gegensatz zu Ton- oder Keramikgefäßen läßt sich Glas wesentlich besser reinigen. Keramikgefäße haben zudem den Nachteil, dass durch die entstehende Säure Bleiverbindungen herausgelöst werden können. Viele Kunststoffe sind nicht säurefest. Kunststoffbestandteile können in das Kombucha-Getränk übergehen.

Tipp: Selbst wenn Sie keine Großfamilie haben, lohnt sich die Anschaffung eines Gärfasses. Es ist in fast allen Raiffeisen-Märkten erhältlich in den Größen 12-120 Liter. 12-Liter Fässer sind auch bei uns erhältlich

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Kann ich Kombucha auch mit Honig oder Fruchtzucker zubereiten?

Honig eignet sich, wenn überhaupt, nur als Zusatz in geringen Mengen zum normalen Kristallzucker. Ansätze mit reinem Honig gelingen meistens nicht, da der Honig Fermente enthält, die dem Pilz schaden können.

Fruchtzucker eignet sich überhaupt nicht. Das Ergebnis wäre ein fast reiner Essigtrank.

Am besten bewährt hat sich tatsächlich der ganz normale Haushaltszucker. Durch die Gärung wird er größtenteils umgesetzt in andere Zuckerarten (Fruchtzucker, Traubenzucker) und in organische Säuren. Roh-Rohrzucker ist ebenfalls geeignet, sollte jedoch ähnlich wie Honig nur als Beigabe verwendet werden. Nicht geeignet sind alle Süßstoffe sowie Sionon und andere Zuckeraustauschstoffe.

Tipp: Wollen Sie den Glucuronsäure-Anteil erhöhen, setzen Sie Ihren Kombucha mit einer Mischung aus Traubenzucker und Haushaltszucker an, je zur Hälfte.

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Ich bin Diabetiker, darf ich Kombucha trinken?

Diese Frage läßt sich nicht mit einem klaren ja oder nein beantworten. Im Prinzip ja, jedoch läßt sich der anzurechnende Restzucker-Anteil nur sehr schwer bestimmen.

Um sicher zu gehen, empfehlen wir Kombucha-Extrakt, welcher teelöffelweise eingenommen wird und nicht angerechnet werden muß. Kombucha-Extrakt erhalten Sie in Apotheken.

Besonders bei Diabetikern wirkt sich Kombucha sehr positiv auf den Stoffwechsel aus.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, befragen Sie bitte einen Arzt Ihres Vertrauens.

Tipp: Wollen Sie als Diabetiker trotzdem nicht auf das Kombucha-Getränk verzichten, lassen Sie es bitte mindestens 2 Wochen gären. Sie können es dann verdünnen und ggf. nachsüßen (Süßstoff).

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Ich habe Darmpilze. Darf ich Kombucha trinken?

Diese Frage läßt sich ebenfalls nicht eindeutig beantworten. Prinzipiell kann man sagen: je saurer das Getränk, desto weniger mögen es die Darmpilze. Sie gedeihen in saurem Milieu nicht. Bei normaler Gärdauer kann es, je nach Stärke des Infektes, Probleme geben, da die Darmpilze sich vorwiegend von Zucker ernähren.

Um auch hier sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen Kombucha-Extrakt. Fragen Sie ggf. auch Ihren Arzt.

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Darf ich während der Schwangerschaft Kombucha trinken?

Prinzipiell ja, wenn Sie es nicht übertreiben. Wenn Sie jedoch Bedenken haben wegen des geringen Alkoholgehalts, lassen Sie’s während dieser Zeit lieber.

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Welche Teesorte eignet sich am besten für die Kombucha-Zubereitung?

Prinzipiell alle qualitativ hochwertigen Grün- und Schwarztees. Der grüne Tee ist jedoch dem Schwarztee vorzuziehen, da er ohnehin schon wertvolle Inhaltsstoffe enthält, die in das Gärgetränk übergehen.

Ferner eignen sich Rooibusch-Tee, Lapacho-Tee sowie Pu-Erh Tee. Kräutertees eignen sich nur bedingt, je nach ihrem Gehalt an ätherischen Ölen. Je höher der Anteil (Pfefferminze, Fenchel), desto schlechter wächst der Pilz.

Falls Sie lieber mit Kräutern arbeiten möchten, sollten Sie auf jeden Fall immer etwas Grün- oder Schwarztee zusetzen. Der Kombucha-Pilz braucht die Nährstoffe und würde sonst mit der Zeit degenerieren. Auf keinen Fall sollten Sie aromatisierte Tees verwenden!

Tipp: Bei uns erhalten Sie fertige Teemischungen für die Kombucha-Zubereitung sowie verschiedene andere Teesorten.

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Ich kann abends schlecht einschlafen, möchte aber trotzdem Kombucha trinken.

Kein Problem. Ersetzen Sie normalen Grün- oder Schwarztee durch entcoffeinierten Schwarztee.

Tipp: Bei Einschlafproblemen trinken Sie zum Abendessen oder auch später 1-2 Tassen Orangenblütentee. Er wirkt beruhigend und entspannend. In Verbindung mit entcoffeiniertem Schwarztee ist er auch für die Kombucha-Zubereitung geeignet.

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Ich habe einen empfindlichen Magen. Mir bekommt Kombucha nicht.

Lassen Sie das Getränk nur etwa 5 Tage gären, damit sich nicht zuviel Säure bildet. Danach gießen Sie ab, lassen aber den Ansatz noch 2-3 Tage stehen, damit der Pilz nicht degeneriert. Erst jetz neu ansetzen.

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Dürfen Kinder Kombucha trinken?

Unser Sohn trinkt seit seinem 3. Lebensjahr mehr oder weniger regelmäßig Kombucha, weil’s einfach so gut schmeckt. Er erfreut sich bester Gesundheit.

In Maßen genossen, schadet er den Kindern mit Sicherheit nicht. Der geringe Alkoholgehalt kann hierbei vernachlässigt werden. Eine Gefahr sehe ich nur, wenn Kombucha literweise konsumiert wird.

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Dürfen trockene Alkoholiker Kombucha trinken

Klare Antwort: Nein! Der geringe Alkoholgehalt von 0,5 - 1% könnte für einen Rückfall ausreichen. Für Personen mit schweren Leberschäden, die generell keinen Alkohol zu sich nehmen dürfen, ist Kombucha als Getränk ebenfalls Tabu. Ersatzweise sollten diese zu den bequemen Kombucha-Kapseln greifen, die in Reformhäusern erhältlich sind.

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Kann ich Kombucha bedenkenlos über einen längeren Zeitraum trinken?

Ja. Obwohl viele Leute Kombucha eher kurmäßig anwenden, gibt es ebenso viele, die ihn regelmäßig auch über mehrere Jahre trinken und sich bester Gesundheit erfreuen.

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Wie lange kann ich Kombucha aufbewahren nachdem ich ihn in Flaschen gefüllt habe?

Bei normaler Zimmertemperatur etwa 2 Wochen, im Kühlschrank mehrere Monate.

Tipp: Möchten Sie, daß Ihr Kombucha richtig schön sprudelt? Lassen Sie ihn in fest verschlossenen und randvoll gefüllten Sprudelflaschen (wegen des Drucks) ca. 2 Wochen bei Zimmertemperatur stehen. Danach bitte kühl stellen, sonst wird der Druck zu hoch.

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Gelegentlich ließst man, es sei gefährlich, Kombucha selbst zuzubereiten. Stimmt das wirklich?

Kombucha wird traditionsgemäß schon über einen Zeitraum von mehr als 2000 Jahren auf mehr oder weniger die gleiche Art zubereitet. Bei normalen hygienischen Bedingungen besteht keine Gefahr für die Gesundheit.

Kombucha schützt sich weitestgehend selbst (durch den hohen Säuregrad) vor Fremdinfektionen. Lediglich artfremde Hefen können gelegentlich in die Kombucha-Symbiose eindringen. Dies macht sich meistens durch schlechtes Wachstum und veränderten Geschmack bemerkbar. Die Gefahr, die von Schimmelpilzen im Kombucha ausgehen kann, ist verschwindend gering, da sich diese in der Regel für das Auge deutlich sichtbar äußern.

In seltenen Fällen wurden mit Candida albicans verunreinigte Kombucha-Kulturen entdeckt. Hier ist auf jeden Fall Vorsicht geboten. Deshalb: Nur Kombucha-Kulturen verwenden, deren Herkunft bekannt ist und deren Qualität ständig kontrolliert wird.

Tipp: Kombucha-Kulturen mindestens einmal jährlich vorsorglich erneuern.

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Hilfe, mein Teepilz geht unter!

Kein Grund zur Panik. Entgegen manchen Berichten, nach denen am Boden liegende Kombucha-Kulturen tot sind, hat dies meist andere Ursachen.

Der Teepilz Kombucha ist etwas launisch. Mal schwimmt er an der Oberfläche, mal sinkt er auf den Boden, mal "schwebt" er in der Mitte. Dies ist abhängig vom spezifischen Gewicht der Nährlösung.

Prinzipiell kann man sagen, je mehr Zucker im Tee, desto leichter bleibt der Teepilz oben. Falls der Pilz unten bleibt, entwickelt sich eine komplett neue Pilzhaut an der Oberfläche, die Sie wiederum für die Folgeansätze verwenden sollten.

Bleibt Ihr Kombucha oben, wächst er weiter und es entsteht irgendwann ein ziemlich dicker Pilz. Sie sollten dann regelmäßig die unteren Schichten abtrennen. Je größer der Pilz wird, desto eher wird er vom Kohlendioxyd, das bei der Gärung entsteht, nach oben getrieben.

Tipp: Wenn Sie Ihren Teepilz sicher an der Oberfläche haben wollen, unterlegen Sie Ihn mit einer Scheibe abgekochtem Kork oder dünnem Styropor.

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Es bildet sich nur eine sehr dünne, puderartige Haut.

Dies ist ein Zeichen sogenannter Kahmhefen. Diese gehören normalerweise nicht in die Kombucha-Symbiose hinein, können sich aber unter ungünstigen Umständen dort einschleichen. Sie hemmen zwar das normale Pilzwachstum, sind aber sonst völlig harmlos.

Meistens hilft es schon, einer erneuten Ansatz zuzubereiten, etwas Apfelessig zuzugeben und den Ansatz einfach eine längere Zeit stehen zu lassen, damit sich der Teepilz wieder regenerieren kann. Wenn der Pilz eine Dicke von mindesten 5 mm erreicht hat, können Sie damit weiterarbeiten.

Tipp: Zur Vermeidung von Kahmhefen können Sie prinzipiell zu jedem Ansatz 1-2 Esslöffel Apfelessig dazugeben bzw. für eine gute Ansäuerung sorgen (pro Liter Ansatz etwa ¼ L Starterflüssigkeit). Sie können auch den Bodensatz verwenden, damit die Gärung schneller einsetzt.

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Hinweis

Falls Ihre Frage oder Ihr spezielles Problem zum Kombucha-Pilz hier nicht behandelt wurde, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir werden versuchen, Ihnen schnellstmöglich weiterzuhelfen.

Mit Hilfe Ihrer Anregungen, Fragen oder Probleme wird diese Rubrik regelmäßig aktualisiert. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Bücher zum Thema:




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